Helden des Alltags - Mastholte

St. Jakobus Schützenbruderschaft Mastholte e.V.

Stellvertretend für die vielen helfenden Hände während der Coronakrise möchten wir zwei Mitglieder der St. Jakobus Schützenbruderschaft Mastholte e.V. vorstellen.

Rita Krause ist eine „Heldin des Alltags“.

Die 55-jährige Sportschützin unseres Vereins arbeitet bereits seit 23 Jahren bei einer großen Supermarktkette und ist dem Risiko einer Infektion beinahe täglich ausgesetzt. Trotz der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen im Kassenbereich hat sie immer ein komisches Bauchgefühl. Trotzdem möchte Rita jeden Tag für die Kunden da sein und hört auch hier gerne einmal bei Problemen zu.

Allerdings ist es nicht mit allen Kunden so einfach berichtet Rita. Einige Kunden schimpfen, dass bestimmte Waren nicht verfügbar sind. Andere Kunden halten den Mindestabstand, der trotz Markierungen offensichtlich ist, nicht ein. Ein Lächeln der Kinder oder ein Dankeschön von den meisten Kunden lässt diese Dinge aber schnell wieder vergessen. „Manche Kunden machen uns sogar Geschenke, wie eine Tafel Schokolade.“ berichtet Rita. Auch unter den Kollegen ist der Zusammenhalt sehr stark. Von der Chefetage über den Lageristen bis zur Kassiererin packen alle mit an.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Helden des Alltags bedanken. Sei es bei den Ärzten und Pflegekräften, den Feuerwehrleuten, den Mitarbeitern im Supermarkt oder beim Bäcker. Einfach allen die tagtäglich für uns da sind und uns die Krise ein wenig leichter machen.

Rita Krause 1
Rita Krause 2
 

Ein weiterer „Held des Alltags“ ist Alexander Peitz.

Auch wenn der 28-jährige Schütze unserer Bruderschaft in Mastholte nicht direkt bei der Bewältigung der Krise hilft, leistet er doch einen großen Anteil am Wohlbefinden aller Mastholter.

Da Alexander wie viele andere Arbeitnehmer zur Zeit im Homeoffice tätig ist, hat er bei einem seiner Mittagsspaziergänge viel Unrat und Müll auf seinem Weg gesehen. Da hat er sich ein paar Tüten und ein Schubkarre genommen und hat angefangen den Müll aufzusammeln. Neben Stöckelschuhen und Pampers auch Batterien und Computerhardware sowie eine Auspuffanlage und Bremsscheiben.
Einige Personen auf seinem Weg haben ihm auch Hilfe angeboten und Dinge für ihn entsorgt. Ebenso konnte er den gesammelten Unrat, eine gut gefüllte Schubkarre, kostenlos entsorgen.

 

Neben diesen beiden Beispielen gibt es noch viele Schützen oder Spielleute in unserem Verein, die sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen einsetzen, und das auch über die Ortsgrenzen hinaus. Sei es etwa der Einkaufsservice, Apothekengänge oder eine Gassirunde mit dem Hund.

Getreu dem Motto: „Gemeinsam meistern wir diese Krise!“

Fotos & Text: Benjamin Hölscher, 2. Schriftführer St. Jakobus Mastholte

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