Bericht zur Spendenaktion "Gemeinsam stark - Schützen helfen"

16.11.2021

Bericht zur Spendenaktion "Gemeinsam stark - Schützen helfen"

Spendenaktion wird weiter fortgeführt - bereits über 200.000 Euro übergeben


Bericht und Foto von Jürgen Spieß, Westfälisches Volksblatt

Großartiges Ergebnis der Spendenaktion „Gemeinsam stark – Schützen helfen.“ Weit mehr als 200.000 Euro zur Unterstützung  der Flutopfer haben der Diözesanverband Paderborn im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS), der Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ) und der Schießsport im Diözesanverband Paderborn sowie der Kreisschützenbund Büren, der Schützenkreis Gütersloh und der Kreisschützenbund Lippstadt inzwischen zusammengetragen.

„Durch die gute Vernetzung im Schützenwesen und auch durch persönliche Kontakte wissen wir, wo in den betroffenen Gebieten pragmatische Hilfe besonders vonnöten ist“, berichtet Diözesanbundesmeister Mario Kleine­meier aus Rietberg-Westerwiehe.

Die ersten 100.000 Euro hatten die Schützen bereits wenige Wochen nach der Naturkatastrophe in  Etappen zu jeweils 20.000 Euro überwiesen. „Wir bedanken uns bei allen Spendern – sicherlich auch im Namen der Empfänger – ausdrücklich für die wertvolle Unterstützung getreu dem Motto ‚Miteinander und Füreinander der Generationen‘ auch oder gerade in schwierigen Zeiten“, unterstreicht der Diözesanbundesmeister.

Sämtliche Spenden wurden 1:1 ohne Abzug und ganz gezielt weitergeleitet. Wichtige Vorarbeit leisteten dabei die Bezirksverbände. „Es wurden viele Gespräche geführt, es gab vor-Ort-Termine, so dass wir immer wussten und wissen, wohin die Spenden fließen und wofür sie eingesetzt werden“, erläutert Kleinemeier.

Diözesangeschäftsführer Manuel Tegethoff und Diözesanschießmeister Rudolf Bracht koordinierten dies federführend. Bracht hatte sich zudem mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Fragen der Spendenverteilung ausgetauscht.

„Durch Gespräche mit Betroffenen und auch Bilder, die uns erreicht haben, war uns klar geworden, dass neben all den  menschlichen Schicksalen, die diese Katastrophe mit sich gebracht hat, auch Vereine und Institutionen schwer betroffen sind. Viele Schützenvereine haben ihre Schützenhäuser und Schießsportstände verloren“, berichtet Ehren-Diözesanschießmeister Franz Heinrichsmeier.

Heimische  Schießsportler halfen und helfen nicht nur durch die Weiterleitung von Geldspenden; sie haben  auch Sachspenden ins Flutgebiet gebracht, darunter mehr als 50 Seilzuganlagen und  drei Auswertemaschinen.

Foto mit Symbolkraft

Dieses Foto hat Symbolkraft: Schützen bauen Brücken und helfen in den Flutgebieten. Mehr als 200.000 Euro sind schon zusammengekommen. Das Foto zeigt (von links): Diözesanbundesmeister Mario Kleine­meier, Wolfgang Wannhof (Vorsitzender Schützenkreis Gütersloh), Diözesanschießmeister Rudolf Bracht, Ehren-Diözesanschießmeister Franz Heinrichsmeier, Johannes Henneke (stellvertretender Kreisschützenoberst KSB Büren), Reinhard Mattern (Kreisschützenoberst KSB Büren), Franz Westermann (Vorsitzender Kreisschützenbund Lippstadt) sowie Bernhard Adams (Präsidiumsmitglied  der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen/EGS und ehemaliger Kreisschützenoberst Lippstadt)


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