Gedanken zum 1. Advent

28.11.2021

Gedanken zum 1. Advent

Von Diözesanpräses Geistlicher Rat Martin Göke


Gedanken zum Advent 2021

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

wir stehen am Beginn des Advent und unser Blick wird am Anfang auf die Zukunft gerichtet.

Jesus sagt uns:

"Mit mir ist das Reich angebrochen und es wird einmal vollendet." Auf diese Vollendung werden wir heute aufmerksam gemacht. Mit dem Kommen Jesu, das wir ja Weihnachten feiern, ist ein neuer Anfang gesetzt. Wir sollen das verwirklichen, was er uns vorgelebt hat. Mit Jesus Geburt ist sein Reich angebrochen, ein Reich der Gerechtigkeit und des Friedens. Wir gehören nun zu diesem Reich. Wir sollen also seine Botschaft in unserem Leben deutlich machen.

Die gesamte Botschaft Jesu, seine Verkündigung und sein Wirken sind ja darauf angelegt, für die Menschen da zu sein und den Willen Gottes zu tun. Er sagt: „Seid wachsam“ Wir gehen seiner Wiederkunft entgegen. Wir sollen ihn freudig erwarten.

Doch der gegenwärtige Zustand dieser Welt mit Coronaängsten, mit Dunkelheiten, mit Armut, Leid und Not kann uns Angst und Bange machen. Wie können wir ihn freudig erwarten?

Gott möchte Frieden und Glück. Er möchte, dass die Liebe, die Christus gebracht hat, sich ausbreitet. Deshalb sollen wir ihm die Türen unserer Herzen öffnen, damit er einziehen kann, damit Liebe, Friede, Freude einziehen und auch wieder ausziehen, also durch uns anderen Menschen zuteil wird. Nur wenn wir uns mit ihm auf den Weg machen, kann dies gelingen.

Was bedeutet das aber konkret? Wir müssen über unser Leben nachdenken. Wir müssen bewußter leben!

Gerade jetzt in der Coronakrise, die uns ja immer noch einengt: Impfen, Abstand halten, Kontakte bewußter wahrnehmen. Wenn wir es auch manchmal nicht mehr hören können, wir kommen einfach nicht umhin uns Beschränkungen aufzulegen.

Oder ein Zweites; Klimabewußter zu leben. Es gilt in der Coronakrise und auch beim Klima: Wir dürfen nicht nur an uns denken, wir haben auch Verantwortung unseren Mitmenschen und der nachfolgenden Generation gegenüber.

Wir sollen daran denken, dass wir zu ihm gehören, dass durch uns Liebe, Friede und Gerechtigkeit in diese Welt kommen soll. Deshalb ermahnt Jesus uns, seid wachsam. Denkt über euer Leben nach. Lebt so, dass ihr jeden Tag vor Jesus treten könnt.

 

Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit

Euer Diözesanpräses Martin Göke

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